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Gesundheitswissen: Kraft im Alltag mit Christoph Weselek

Kraft im Alltag: Was wir wirklich brauchen
Was bedeutet „Kraft“ eigentlich im Alltag?
Nicht im sportlichen Sinn, sondern die Kraft, die wir brauchen, um sicher aufzustehen, Einkäufe zu tragen, Treppen zu gehen oder uns im Alltag stabil und beweglich zu fühlen. Wenn diese Kraft nachlässt, zeigt sich das oft nicht sofort als offensichtliche Schwäche, sondern als zunehmende Erschöpfung, Unsicherheit bei Bewegungen oder das Gefühl, sich insgesamt kraftlos zu fühlen.
In dieser Veranstaltung ordnen wir das Thema „Kraft“ neu ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum sich viele Menschen im Alltag an Kraft verlieren – selbst dann, wenn sie sich grundsätzlich noch bewegen oder aktiv sind. Wir betrachten, welche Rolle Muskelkraft, Gleichgewicht, Koordination und Beweglichkeit spielen und warum diese Fähigkeiten nur im Zusammenspiel wirklich wirksam sind.
Ein weiterer Fokus liegt auf den Ursachen von Kraftlosigkeit: Bewegungsmangel, Schonhaltungen, Stress, fehlende Sicherheit in Bewegungen oder längere Phasen von Inaktivität wirken oft schleichend. Häufig passen wir unseren Alltag an, ohne es bewusst zu merken – wir vermeiden bestimmte Bewegungen, stützen uns mehr ab oder reduzieren Belastungen. Das Gefühl von Kraftverlust verstärkt sich dadurch weiter.
Ziel der Veranstaltung ist es, ein besseres Verständnis für den eigenen Körper zu entwickeln. Sie erfahren, woran sich ein relevanter Kraftverlust erkennen lässt, was Sie selbst beeinflussen können und welche alltagstauglichen Ansätze helfen, Kraft, Stabilität und Vertrauen in die eigene Bewegung wieder aufzubauen – ruhig, angepasst und nachhaltig.
Über den Referenten
Christof Weselek ist erfahrener Diplomsportlehrer mit Spezialisierung auf rückengerechte Verhältnisprävention und umfassenden therapeutischen Zusatzausbildungen wie Medizinische Trainingstherapie, Onkologische Trainingstherapie und Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation. Seine berufliche Laufbahn umfasst die Leitung von Therapieabteilungen (Orthopädie, Psychosomatik und Neurologie) in Rehakliniken sowie Tätigkeiten als Referent für Betriebliches Gesundheitsmanagement. An der Deutschen Sporthochschule Köln vermittelt er sein Fachwissen in den Bereichen Psychologie und Sportspiele.